Punkt & Komma

Punkt

Wieder so ein „kluger“ Spruch, wird der Ein oder Andere sich vielleicht denken. Er ist jedoch genau so gemeint, wie geschrieben.

Wenn wir einen Punkt (Satz, Ereignis, Hoffnung,…) machen, schließen wir mit etwas ab, – „es ist eben so“. Wir senden damit ein Signal in unser System, welches hilfreich sein kann, um mit etwas abzuschliessen, sich jedoch als sehr hinderlich darstellt, wenn es um Resignation geht. Solange ich eine Prozess offen (Komma) lassen, ergeben sich mit entsprechenden Ressourcen und einem Blick mit „fremden Augen“ Möglichkeiten und Wege.

Schlüsselstelle

Schlüssel

Große Probleme – große Anstrengung, kleine Probleme – kleine Anstrengung. Ist das wirklich so ?

Die Größe (Gewicht) eines Problems bestimmt nicht das Problem, sondern unsere Qualität damit umzugehen. Ein Problem wächst im Verhältnis zur gefühlten Machtlosigkeit der Person. Eigenmächtigkeit ist demnach also etwas sehr hilfreiches, nimmt sie einem vermeindlichen „Dämon“ schnell die Angstgrimasse vom Gesicht.

Kannst du „ES“ ändern ? Ja – weshalb sorgst du dich ? Nein, weshalb sorgst du dich ?

Ich weiß natürlich, dass dies in der Praxis nicht so einfach ist und es ist auch nicht allein die Aufgabe des Problembesitzers eine Lösung zu finden, sondern im Team mit einem Coach.

In der Kommunikation versteckt sich meist der Schlüssel, welcher in die Problemtüre passt und diesen gilt es zu finden, durch diese Türe zu gehen und eine Lösung herbei zu führen.

Wahrheit oder Wirklichkeit

wahrheit oder wirklichkeit

Die Sache mit der Wahrheit ist so eine Sache. Um der Wahrheit einen definierbaren Raum zu geben, könnte man sagen, dass Wahrheit immer dann wahr ist, wenn sie immer wahr ist. Was jedoch ist immer wahr ?

Sagen wir mal, was erdweit gültig ist wie – wir sind Menschen oder wir leben auf dem Planeten Erde. Je mehr eine Wahrheit von einem Individuum geprägt ist, desto mehr gerät die Wahrheit in den Dunstkreis von Glauben und Meinung.

Es heißt, ich glaube an Gott, weil ich nicht weis, sondern glaube. Wenn ich sehr universell an etwas glaube, dann wird es zur Wahrheit – zu meiner persönlichen Wahrheit und diese hat zuerst einmal nur für mich Geltung. All dies geschieht nur in meinem Kopf. Überlieferungen, Geschichten, Erlebnisse und Herausforderungen bestätigen die Wahrheit oder lösen diese Wahrheiten wieder auf.

Den „heiligen“ Anstrich bekommen Wahrheiten gerne durch besonders herausragende Persönlichkeiten wie Wissenschaftlern, Gurus, Lügnern, Betrügern, Lehrer, Eltern, Medien, Ängsten, Hoffnungen, usw.

Wievielen Fragen hält eine Wahrheit stand, wieviele Antworten gibt sie ? Ist es wahr, dass Krebs im „Endstadium“ tödlich ist, nur weil es so von der Medizin bestimmt wurde ? Ist eine unheilbare Krankheit unheilbar, nur weil noch kein Heilmittel gefunden wurde ? Ist für mich Sonntag, nur weil es einen Kalender gibt ?

Der Umgang mir Wahrheit wird oft mit Wirklichkeit gleichgesetzt. Dies ist jedoch etwas völlig anderes. Wirklichkeit entsteht, wenn in meinem so sein etwas wirkt und zwar so dauerhaft und eindrücklich, dass ein bleibender Eindruck entsteht, den ich sodann wieder zum Ausdruck bringe, als Anschauungsbild meiner persönlichen Innenwelt, meiner Gedanken und Gefühle.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein gesundheitliches Todesurteil der Medizin nicht wahr sein muss, nur weil es so gut in die Statuten passt. Dieses Erlebnis (im wahrsten Sinn des Wortes) hat mich dazu veranlasst, eine Endgültigkeit nur dann zu akzeptieren, wenn das Ende gültig ist, keine Sekunde vorher. Dann ist es wahr, zuvor war es eine Meinung.

Wenn Jemand sagt, das geht nicht. Wenn Jemand sagt, du kannst das nicht. Wenn Jemand sagt, das ist unmöglich, dann glaube diesen Jemanden – aber lediglich für diese Jemande selbst – nicht für dich selbst, bevor du nicht mit Vehemenz alles getan (nicht nur gedacht) hast, was in deiner Macht steht, dein Schicksal selbt zu bestimmen.

Von Herzen geben

von Herzen geben

„ich habe so viel für den getan und er hat sich nicht einmal bedankt“. Ent – Täuschung ist eine harte Sache, führt jedoch aus der in mir produzierten und auf den Anderen projezierten Täuschung.

Oft stellen wir und vor, dass es Gerechtigkeit gäbe oder Fairness und wünschen uns, dass wenn wir helfen, ein angemessener Dank zurück kommt. Ich denke, dass sich das Jeder wünscht und eine Dankeschön ist auch nicht zu viel verlangt. Wenn ich jedoch gebe und an das Gegebene eine Bringschluld (Zinsen, Gefälligkeiten, Zustimmung, usw.) knüpfe, wird aus der Gabe ein Kredit. Das Prinzip des Gebens und bekommens beruht immer auf Ausgleich, dies bedeutet jedoch nicht, dass dieser Ausgleich von der selben Person kommen muss, der ich gegeben habe. Vielleicht bekomme ich aus einer unerwarteten Quelle und vielleicht sogar mehr, als ich gegeben habe.

Um diesen Kreislauf von gegen und bekommen in Gang zu setzen, braucht es die schuldfreie Gabe, so dass Niemand in meiner Schuld steht. Wie bei Ebbe und Flut, Tag und Nacht, Oben und Unten, Innen und Außen, also im polaren Wechsel, gleichen sich die Elemente aus. So ist ein guter Rat oft mehr wert, als das Honorar es darstellt.

In die Zukunft schauen

in die Zukunft schauen

In die Zukunft schauen, ist das möglich ?

Wenn man nicht gerade die Wiedergeburt von Nostradamus darstellt, ist ein Blick in die Zukunft sehr vage, und doch gibt einen kleinen Spalt im Raum – Zeit Gefüge, welcher eine Blick zulässt.

Es ist der Blick in die Vergangenheit. Die Vergangenheit zeigt zwar „nur“, was einmal war, wir können jedoch davon ausgehen, dass eine gewisse Simulation daraus immer wieder unbewußt abgespielt wird. Es ist unser Unbewusstes, welches in Endlosschleife das Leben mit Ähnlichkeitsmustern versorgt. Wenn diese Muster bisher für Glück, Liebe und Gesundheit gesorgt haben, war das eine feine Sache und darf in diesem Stile so weiter gehen.

Wenn die Muster allerdings Scherbenhaufen produzieren, möchte man gerne auf die gut gemeinte Unterstützung des Unbewußten verzichten.

Es gleicht einer Detektivarbeit herauszufinden, an welchen Stellen die Erinnerungsschleifen genau reproduziert werden, um an diesen Stellen die Weiche ander´s zu stellen.

Heilungsvorschlag bei seelischen Verletzungen

Heilung bei seelischen VerletzungenHerabwürdigung in der Kindheit, Missbrauch der kindlichen Unversehrtheit, Gewalt, Übergriff, Einsamkeit, Flucht. Die Liste prägender Erlebnisse scheint endlos, genauso endlos wie der mühsame Weg, die alten Schatten loszuwerden.

Wir versuchen zu vergessen und zu verdrängen, werden groß und stark, jedoch in dem Moment in dem wir in den Spiegel der Vergangenheit schauen, sehen wir ihn,den kleinen Jungen und sie, das kleine Mädchen.

Dann streichen wir behutsam über die alte Narbe und eine Träne fällt in den kleinen Blutstropfen, welche fast unscheinbar aus der alten Narbe tropft. Warum heilt die Wunde nicht ganz aus, warum tut es immer noch weh?

Es bedarf einer „Narben Erweiterung“ meiner „Gnaden“! Solange die alte Narbe ist wie sie ist, kann immer wieder Blut heraus tropfen. Wenn ich diese Narbe umgestalte, wird es „mein Werk“, integriere ich ES in meinen Zugriffsbereich, in mein Bewußtsein und erlöse ES von den Schmerzen. Mein „Lebenstattoo“ entsteht unter meiner Anleitung. Ich brauche wie bei jeder Tätowierung den Mut, die „Umstechschmerzen“ anzunehmen. Dann ist das „Areal“ für eine gewisse Zeit ein wenig empfindlich, beginnt zu heilen so dass mein neu geschaffenes Bild bleibt, mit diesem ich freudvoll in die Zukunft gehen kann.

Unglücklich bleiben

unglücklichWenn unser Denkapparat gelernt hat, mit einem Nein glücklich zu sein, ist es schwierig, ihn einfach so von einem Ja zu überzeugen. Hört sich unlogisch an, ist jedoch Realität. Wenn ein NEIN (nein das darfst du nicht, nein das ist nicht für dich, nein du kannst das nicht, nein das wird so nichts) wie eine Gravur in den Prägejahren eingeritzt wurde, ist es zum dominierenden und gleichzeitig limitierenden Faktor geworden. Aber weil eingraviert, stellt es ein sehr altes, eingeübtes Programm dar. In dieses Programm könnten „Psychotrojaner“ eingepflegt werden, damit aus einem kategorischen NEIN zuerst ein JEIN und dann immer öfert ein JA wird.

Jahre & Tage

JahreLebensjahre sind Goldgruben….oder anders gesagt, ich bin ein ergebener Diener der Erfahrung. Andere drücken es aus in dem sie so etwas sagen wie: was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern. Ab der Zeit, in der wir bewußte Erfahrungen machen, versuchen wir die neu gewonnenen Aspekte in unserer täglichen, neuen Welt auszuprobieren. Mal kommt das gut, mal schlecht mal gar nicht. Bevor sich diese Erfahrungen zusammenfügen zu einem Bild mit funktionierendem System, sind wir in einer Art Probezeit und mitunter wissen wir alles besser und die Anderen haben ja sowieso keine Ahnung. Wir stellen Thesen auf, halten „die Alten“ für überholt und nicht mutig genug und….fallen auf die Nase!

Es gleicht einem Wunder, dass überhaupt etwas von unserer Nase übrig bleibt und von einem Tag auf den anderen fassen wir uns an die selbige und bemerken, dass es da so ein halbwüchsiges Individuum gibt (sie werden auch Kinder & Jugentliche genannt) die so etwas sagen wie: du bist ja schon alt.

Wir wehren uns empört, gehen ein weiteres Mal in´s Fitnessstudio, lernen eine neue Fremdsprache, bekommen eine Lebenskrise, verlassen unsere Partner oder kaufen uns ein E Bike. Es beginnt die „goldene“ Zeit, wenn wir der Zeit die Erlaubnis geben das Leben in diesen matt schimmernden Glanz zu färben.

Geben wir der Zeit diese Erlaubnis nicht, kann es gut sein, dass das Leben die Farbe der Herbstnebel annimmt und die Strahlen der Sonne nur sporadisch durchscheint, dann, wenn wir an Räume der Vergangenheit denken und vergessen, dass das Leben in diesem Moment stattfindet, nicht Gestern und nicht Morgen.

 

Zur Sicherheit das falsche Problem lösen

Problem lösenEs klingt paradox und man möchte meinen, das dies doch kein Mensch macht. Und doch geschieht es und es hat für den Problembesitzer auch noch Sinn. Menschen gehen zum Therapeuten und möchten Probleme gelöst habe, um die es in Wirklichkeit gar nicht geht. Natürlich existieren diese Probleme und es macht Sinn sich davon zu befreien, aber es geht oft um etwas ganz anderes, um etwas „geschütztes“ in unserer Erinnerung. Warum sollte unsere Erinnerung etwas schützen, was uns Probleme bereitet, uns nervt, Angst macht oder am Erfolg hindert ?

Weil es vermeindlich triftige Gründe dafür hat. Je nach dem, was vorgefallen ist und wieser Vorfall intern bewertet wurde, entwickelt sich aus einem Vorfall mit schlechter Bewertung ein interner Impulsgeber, welcher eng mit dem gesamten System „verwachsen“ ist. Und wenn ES verwachesen ist, lässt es sich nicht so einfach ohne Kollateralschäden aus dem Erinnerungsgut entfernen. Im Laufe der Zeit hat ES sich angepasst und verändert und gehört somit zur Familie, welche man schlecht einfach auseinander reißen kann. Es braucht also eine Form von „Umzugshilfe“, dann geht ES freiwillig und entpuppt sind vielleicht sogar noch zum Freund und Helfer.

Wahrheit ist so und so.

WahrheitWoran erkennt man DIE Wahrheit? Wahrscheinlich scheint es so, als wäre wahr, wenn wir der festen Überzeugung sind, dass es anders nicht sein kann. Wahrscheinlich ist Niemand im Besitz der absoluten Wahrheit, sonst könnbte es nicht passieren, dass wir für den selben Umstand verschiedene Maßstäbe setzen und die die Wahrheit so lange biegen, bis diese in unser Überzeugungsmuster passt. Also gibt es für ein und die selbe Sache mehrere Wahrheiten und wir tun uns lediglich schwer, einen anderen Standpunkt einzunehmen, sonst würde dieser ja auch nicht Stand, sondern Wanderpunkt heißen. Die Vorteile eines Standpunktes sind z.B. Verlässlichkeit und Sicherheit. Aber ist Verlässlichkeit nicht ein Widerspruch in sich im Bezug auf Standpunkt, schliesslich steckt in diesem Wort verlassen und dies spricht für einen Wechsel. Ein ständiger Wechsel erlaubt jedoch keine Wurzeln zu bilden und so ergibt sich ein so und so, ein sowohl als auch.